Regelmäßig informieren wir Sie hier über das aktuelle Geschehen
rund um die Weinberge. Wie reif sind die Trauben jetzt, welche
Sorten werden gerade geerntet, welche Auswirkungen hat das Wetter und was
machen die Winzer sonst noch so im und um den Weinberg?
Mai 2011: Maifrost läßt Weinberge erfrieren
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In den frühen Morgenstunden des 04. Mai 2011 sind die Temperaturen unter 0 Grad Celsius abgesunken. Die Weinberge waren durch den warmen April soweit ausgetrieben, dass sie diese Nacht nicht heil überstanden haben. Bei einem Teil der Weinberge sind die grünen Triebe erfroren. Jetzt warten wir ob die Beiaugen noch austreiben, damit wenigsten der Weinberg gerettet ist.
Den Ertrag werden wir an diesen Reben für dieses Jahr abschreiben können.
Juli 2010: Die neuen Shirts sind fertig
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Rechtzeitig zum Weinfest in Fallersleben sind die neuen Polo Shirts fertig geworden. Demnächst werden diese auch in den Weinguts-Farben erstrahlen.
Mai 2009: Der neue Weinstand ist fertig
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Der neue Weinstand ist rechtzeitig zum Lintorfer Weinmarkt fertig geworden. Sieht einfach toll aus. Er ist ganz aus Alu, etwas modern, dafür aber sehr hell und leicht. Durch die Beschriftung werden Sie mich auf den Festen besser finden.
Innendrin läßt es sich auch gut arbeiten, so dass wir ein gutes Weinfest hatten.
Mai: Schwerer Verkehrsunfall
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wie Sie sicher aus der Zeitung erfahren haben, hatte ich am Dienstag auf dem Weg zum Weinfest nach Wolfsburg einen schweren Autounfall.
Uns beiden ist zum Glück nichts schwerwiegendes passiert. Nur einige Prellungen die sehr weh tun, aber wieder weggehen werden. Wir wurden auf der Autobahn von einem PKW gerammt, von der Fahrbahn gedrängt und haben uns überschlagen. Leider wurde dabei unser Auto, Hänger und unser ganzes Weinfestmaterial zerstört, so das wir nicht zu den Wolfsburger Weintagen kommen konnten.
Trotzdem blicken wir weiter nach vorne und werden Sie weiter mit Wein beliefern können.
November: Die Trauben warten auf die Eisweinlese
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Die Trauben warten auf kaltes Wetter. Wenn Sie jetzt durch die Weinberge gehen und noch Trauben hängen sehen, sind die nicht etwa vergessen wiorden, sondern warten auf kaltes Wetter. Mindestens minus 7 Grad Celcius muß es gefrieren um Eiswein ernten zu können.
Bis dahin hängen die Trauben am Stock. Ein Teil fällt auf den Boden und ist verloren. In manchen Jahren wird es nie kalt genug werden. Hoffen wir, das es dieses Jahr klappt.
Oktober: Die Traubenlese ist abgeschlossen
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So früh wie dieses Jahr ist der Herbst noch nie zu Ende gewesen.
Die Lese ist abgeschlossen. Das Weinjahr 2005 ist so besonders wie es 2003 eines war. Es hat super Qualitäten gegeben. Nachdem der Oktober recht sonnig angefangen hat, ist er jetzt recht nass geworden. Dementsprechend wurden die Trauben reif und es war dringend Zeit die Lese abzuschließen. Die Beerenhaut wurde dünn und die Botrytis hat immer weiter die Trauben befallen. Im Keller vergären die letzten 2005er Weine. Der Winzer muss die Weine jetzt ständig im Auge, bzw. im Munde behalten um negative Veränderungen früh zu erkennen und gegensteuern zu können.
April: Endlich ist es Frühjahr geworden
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Die warme Witterung und die trockenen Bodenverhältnisse hat die meisten Winzer Reben setzen lassen. Natürlich gibt es dafür eine spezielle Pflanzmaschine.
Die Pfropfreben müssen dafür zurückgeschnitten und gewachst werden, damit sie besser anwachsen und nicht austrocknen.Danach wird die Drathrahmenanlage erstellt. Das sind Investitionen die gut überlegt werden wollen, denn die Rebsorte steht dann mindestens zwanzig Jahre und solange sollen der Drath und die Pfähle ja auch halten.
Nebenbei hat der Winzer den neuen Jahrgang abzufüllen. Die Weine haben jetzt ihre Füllreife erreicht und sollten abgefüllt werden damit sie länger frisch bleiben auf der Flasche. Nur noch vereizelt Rotweine vertragen eine längere Reifezeit im Faß.
März: Der Winter hat uns dieses Jahr voll Griff
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So spät und lang Andauernd kennen wir in Rheinhessen den Winter nicht.
Der Rebschnitt ist soweit abgeschlossen. Noch tiefer als 14,5 Grad Minus dürfen die Temperaturen auch jetzt nicht mehr fallen. Nur gut dass es immer genügend Arbeit im Keller gibt, damit es uns Winzern nicht langweilig wird. Die Weißweine stehen zur Füllung an, die Rotweine können noch etwas Reife im Faß vertragen - soweit sie noch icht gebraucht werden.
Die Reperaturarbeiten am Drathrahmen gestalten sich etwas schwierig solange der Boden gefroren ist. Danach werden die Reben gebogen. Dass heißt die angeschnittene Fruchtrute wird umgebogen und am Drath festgebunden. Dadurch wird ein gleichmäßiger Austrieb und kräftiges Zielholz für nächstes Jahr gebildet werden.
Februar: Jetzt werden die Reben geschnitten
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Der warme Januar hat die meisten Winzer Reben schneiden lassen. Jetzt im Februar geht es natürlich mit dem Rebschnitt weiter.
Durch die gute Holzausreife im Spätherbst geht der Rebschnitt recht schnell vorran.
Die Reben werden auf 5 bis 6 fruchtbare Augen pro m² Standraum zurückgeschnitten. Das übrige Holz verbleibt im Weinberg und dient zur Humusversorgung.
Nebenbei hat der Winzer ein wachsames Auge auf die Entwicklung der Weine auf der Feinhefe. Ab Ende Februar werden schon die ersten Weine gefüllt und sollten dann ja auch blank filtriert sein.
Januar: Im Weinberg herrscht jetzt Winterruhe
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Es ist ungewöhnlich warm für den Januar.
Der Winzer beginnt jetzt mit dem Rebschnitt, bei dem der Grundstein für Menge und Qualität des nächsten Jahrgangs gelegt wird.
Nach Weihnachten sieht man wieder allerortens die dick vermummten
Winzer, wie sie mit Ihren Scheren fast alle Triebe des vergangenen Jahres
abschneiden und nur wenige Knospen belassen, aus denen die Trauben für den
nächsten Jahrgang entstehen.
Ein gewisses Risiko besteht jetzt nur noch in der Ungewissheit ob es noch einmal einen Frost gibt der den Augen gefährlich werden kann.
Dezember: Im Keller werden die Weine filtriert, Im Weinberg herrscht Winterruhe
Nach dem Abstich im November und einer gewissen Ruhezeit im Faß werden die Weine auf Eiweiß und Metalle hin untersucht und danach geschoent. Dass heisst es werden diese Stoffe aus dem Wein entfernt damit es später keine Truebungen auf der Flasche gibt. Danach werden die Weine blank filtriert und können nun probiert werden.
Im Weinberg draussen herrscht Winterruhe. Die Blaetter sind alle abgefallen und man koennte mit dem Rebschnitt beginnen, wenn man die Zeit nicht besssser im Keller bei den Jungweinen verbringen wuerde. Der Eiswein wartet noch auf tiefe Minustemperaturen. Es kommt auch schon mal vor dass man umsonst hat Trauben haengen lassen.
November: Im Keller werden die Weine von der Hefe getrennt
Wenn die Gärung sich so langsam dem Ende zu neigt, werden die Jungweine von der Hefe getrennt. Dafür müssen sie in ein anderes Faß gepumpt werden, auf Fehler hin überprüft werden und von nun an Spundvoll gehalten werden.
Dass heißt die Fässer müssen so ausgewählt werden, dass keine Luft mehr im Faß verbleibt.
Jetzt kann man so erahnen wie der neue JAhrgang schmecken wird.
Mai: Die Reben werden ausgebrochen
Nach dem Austrieb der Reben müssen die Triebe entfernt werden
Der Frost im Winter hat an so mancher Rebe doch für Ausfälle gesorgt. Es ist nicht allzu schlimm, doch findet man immer wieder kahle Stellen wenn man so durch die Weinberge geht.
Zum Glück gab es nicht noch zusätzlich Maifröste die für einen Totalausfall sorgen könnten. Nachdem dieses Frostrisiko vorbei ist können die Reben ausgebrochen werden, dass heist überflüssige Triebe die nicht gebraucht werden , können weggebrochen werden.
Dies ist die erste Stufe die Qualität im Weinberg zu beeinflussen!
April: Jetzt sind die Reben gebogen
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Diewarme Witterung der letzten Tage hat die Weinberge ganz schön weit treiben lasssen. Zum Glück sind sie etwas zum Stillstand gekommen durch die Kaltluft die nach Ostern zu uns gezogen ist.
Die Weinberge sind setzt so ziemlich alle gebogen worden. Dass heisssst die angeschnittenen Fruchtruten sind über den Biegedrath nach unten gebogen worden. Das bewirkt einen Saftstau und somit einen besseren und gleichmäßigeren Austrieb.
Jetzt kann man so langsam an die Frühjahrsbodenbearbeitung denken.
März: Die Reben sind geschnitten
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So langsam werden die Winzer fertig mit dem Reben schneiden.
Der Frost im Januar hat zum Glueck nur sehr geringe Schaeden hinterlassen. So dass ziemlich normal geschnitten werden konnte.
Jetzt muss der Drathrahmen instand gesetzt werden damit die Fruchtruten umgebogen werden koennen. Dies macht man um einen besseren Ertrag mit einem hoeheren Mostgewicht zu erzielen und um die Weinberge besser bewirtschaften zu koennen. Jeder hat so sein eigenes System wie seine Unterstuetzungsvorrichtung auszusehen hat. Nachdem diese Arbeiten erledigt sind, kann man in aller Ruhe den Austrieb abwarten.
Bis dahin muss der Winzer allerdings auch fertig damit sein, denn die Natur wartet nicht!
Februar: Jetzt werden die Reben geschnitten
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Der tiefe Frost Anfang Januar hat die meisten Winzer vom Reben schneiden abgehalten. Immerhin waren es bei uns minus 19 Grad Celcius, was normalerweise schon Schädigungen verursacht.
Doch durch die gute Holzausreife im Spätherbst ging es diesmal ohne nennenswerte Schäden ab.
Die Reben werden auf 5 bis 8 fruchtbare Augen pro m² zurückgeschnitten. Das übrige Holz verbleibt im Weinberg und dient zur Humusversorgung.
Die extrem warme Witterung Ende Januar verursacht schon den ersten Saftschub in den Reben. Wir wollen alle hoffen, dass es jetzt nicht mehr so kalt wird und die Knospen noch erfrieren.
Januar: Im Weinberg herrscht jetzt Winterruhe
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Durch die stürmischen Tage sind jetzt auch die letzten Blätter
in den Weinbergen gefallen.
Jetzt erst kann der Rebschnitt beginnen, bei dem der Grundstein für Menge und Qualität des nächsten Jahrgangs gelegt wird.
Nach Weihnachten sieht man wieder allerortens die dick vermummten
Winzer, wie sie mit Ihren Scheren fast alle Triebe des vergangenen Jahres
abschneiden und nur wenige Knospen belassen, aus denen die Trauben für den
nächsten Jahrgang entstehen.
Hoffentlich kommen jetzt keine tiefen Fröste mehr die die Knospen, und damit die Hoffnung auf einen neuen Jahrgang, zerstören.
